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Die verwendeten Parameter und ihr Einfluss auf die Regelung der Raumheizung

Außentemperatur : Sie ist natürlich immer noch die Basis zu Berechnung des Heizbedarfs eines Hauses; wird aber in vieler Hinsicht korrigiert.

Uhrzeit :  Sie steuert wie bekannt die Nachtabsenkung. Hier gibt es aber  Modifikationen :

1. Während der Nachtabsenkung kann in unserem Haus sehr oft auch bei negativen Temperaturen der Heizkreis zeitweise ausbleiben, wenn am Tag durchgehend geheizt wird. - Als Anhaltspunkt dafür, bis zu welcher Außentemperatur die Heizung ganz abgeschaltet werden kann, sollte dienen, dass die Raumtemperatur dabei Nachts nicht tiefer als 3 - 4 Grad unter die sonst übliche Raumtemperatur sinken sollte.

2. Der Zeitpunkt des Beginns und des Endes der Nachtabsenkung wird variiert : Je wärmer es draußen ist, desto früher kann die Heizung abends ohne Verlust an Komfort abgeschaltet, und desto später morgens eingeschaltet werden. Sind diese Zeitpunkte wie bei der vorhandenen Steuerung fest, muss man Sie nach den kältesten Tagen im Jahr festlegen. Die Wärmeabgabe erfolgt linear mit der Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Somit dauert es länger, bis ein Raum kühl wird, wenn es draußen wärmer ist.

Der summarische Öffnungszustand der Thermostatventile an den Heizkörpern : Mit einem Durchflussmesser im Heizkreis lässt sich ein Parameter gewinnen, der mit dem momentanen Heizbedarf des Hauses korreliert: Je mehr Räume ihre Solltemperatur erreichen, desto mehr Thermostatventile schließen sich. Die Heizung beginnt unter Umständen  in solchen Momenten zu rauschen. Die Regelung vermeidet einen solchen Zustand, in dem sie die Heizleistung rechtzeitig vermindert und vor allem in der Übergangszeit wenn möglich immer wieder den Brenner und die Zirkulationspumpe für einige Minuten abschaltet. So entsteht der pulsierende Heizungsbetrieb.

Liegt der Volumenstrom nahe am größtmöglichen Wert, so wird auch die Heizleistung auf einen höheren Wert als nach der wirklichen Außentemperatur allein eingestellt. Damit wird automatisch morgens oder nach längerer Abwesenheit das Haus schnellstmöglich aufgewärmt. 

Eine hydrodynamische Abstimmung des Heizkreises verbessert die Möglichkeiten der Regelung. 

Handverstellung des Heizniveaus : Nicht immer fühlt man sich gleich gut - an manchen Tagen braucht man mehr Wärme, an anderen weniger. Dazu wurde ein Regler in die Steuerung einbezogen, der sich relativ auf die Heizleistung auswirkt. Die beiden Anschlagpunkte des Reglers bewirken eine völlige Abschaltung der Heizung bzw. eine maximal mögliche Heizleistung. Die Mittelstellung lässt die Heizung auf normalem Niveau laufen. Komplexe Einstellungen der Heizkurve entfallen.

Ermittlung eines oder mehrer Tage, die keine Heizung brauchen : Die Regelung ermittelt automatisch Tage, an denen die Heizung ganz aus bleiben kann. Der Eingriff eines Bedieners zum Ein- oder Ausschalten der Heizung entfällt.