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York Hilger, unabhängiger Statistiker in Freiburg hat meine erhobenen Daten zum Vergleich der herkömmlichen und meiner Heizungsregelung aufgearbeitet. Die komplette Ausarbeitung sende ich Interessierten per Email gerne zu.

 Bedingungen für diese Art der Heizungsregelung

Das Einfamilienhaus sollte wohl höchstens einen jährlichen Heizwärmebedarf von 120kWh/m2 haben - eher niedriger.

Raumtemperaturen sollten nie unter eine typische Nachtabsenkungstemperatur fallen bzw.  möglichst gleichmäßige Raumtemperaturen sollten angestrebt werden - das ist auch die Forderung für energiesparendes Heizen. 

Alle Heizkörper müssen in der Zweirohrtechnik angeschlossen, und wie auch gesetzlich vorgeschrieben, mit Thermostatventilen ausgerüstet sein - dabei ist es unerheblich, ob sie selbst die Raumtemperaturen in verschiedenen Zeitabständen regeln (programmierbare Heizkörperventile mit motorischer Verstellung) oder nicht.

Je besser die hydrodynamische Abstimmung des Heizkreises ist, desto besser kann die Wirkung der neuen Regelung eingesetzt werden.

Die Heizkreispumpe muss in der derzeitigen Konfiguration mit einer konstanten Leistung arbeiten.

Dann gilt folgendes:

·      Die Temperatur im Haus wird auch in der Übergangszeit konstant gehalten. Über- oder Unterversorgungen von Heizkörpern können weitgehend ausgeschlossen werden.

·      Die Heizung muss in der Übergangszeit nicht mehr manuell aus- und eingeschaltet werden. Ständig wird geprüft, ob sie aus bleiben kann.  

·      Bis hinunter zu tiefen Außentemperaturen pulsiert der Betrieb der Heizung an sonnigen Tagen immer noch, ohne dass die gewünschte Temperatur im Haus unterschritten wird.  An Tagen mit sehr hohem Wärmebedarf läuft sie aber fast durchgehend.

·      Einzelne  sehr kalte Zimmer kurzfristig aufzuwärmen ist wegen der niedrigeren Heizkreistemperatur vielleicht schwerer möglich, jedoch nicht unmöglich. 

·    Die Heizratenvariabiltät ist stark erhöht - die Heizleistung passt sich sehr flexibel dem durch Wärmegewinne bedingten schwankenden Bedarf an.

·      Der mittlere Volumenstrom während der Laufzeit des Heizkreises steigt an - je nach Zustand des Heizkreises und des Heizbedarfs sogar erheblich. Dagegen sinkt die Laufzeit der Heizkreispumpe - und mit ihr der Stromverbrauch - weit ab: Die Heizkreispumpe arbeitet effektiver und die erzeugte Wärme gelangt schneller und verlustärmer an den Ort, wo sie gebraucht wird. Drosselungen, die Energie schlucken, werden weitgehend vermieden.

·      Ich führte ein neues Bedienelement ein: In bestimmten seltenen Situationen z.B. nasskaltes Wetter steigt die subjektive „Wohlfühltemperatur“ etwas an. Dazu kann das Temperaturniveau an einem Regler nach Bedarf bis zu maximaler Heizleistung korrigiert werden - wird aber fast nie verwendet.  

·      Sind wichtige Heizkörper mit programmierbaren Thermostatventilen ausgerüstet, die eine Nachtabsenkung darstellen, kann möglicherweise auch bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius der Heizkreis nachts zeitweise ausbleiben. Der Heizkreis schaltet sich automatisch ein, wenn der Bedarf besteht.

·    Ist das Haus im ganzen z. B. durch längere Abwesenheit ausgekühlt, läuft die Heizung automatisch so lange mit höherer oder auch höchster Leistung bis es wieder aufgewärmt ist. 

·    Mit dem Volumenstrommesser steht auch ein zusätzlicher Störungssensor für die Funktion des Heizkreises zur Verfügung.