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1.Material und Methode
1.1.Raumheizung |
Gegebenheiten Unser Einfamilienhaus liegt im Süden Deutschlands etwa 650m über dem Meer. Es ist ein modifiziertes Pultdachhaus, das sich nach SSW öffnet. Dadurch verfügt es über große Fensterflächen nach Süden. Die meisten Außenwände sind mit 36er Hebelsteinen gebaut. Die Fensterflächen haben einen K-Wert von etwa 1,3. Es hat also keinen Niedrigenergiestandart. An der senkrechten Südfassade hängt ein thermischer Solarkollektor (6qm) mit einer Neigung von etwa 70 Grad zur Horizontalen angeschlossen an einem Durchflusswarmwasserspeicher (300l) . Der Heizkessel (Brennwertgerät) wird mit Gas betrieben und hat eine stufenlos variable Leistung von 8 - 15 kW. Der Fühler für die Außentemperatur sitzt an der NNO Seite. Die Raumtemperatur pendelt um 17 (Nacht) bis 23 Grad. Es werden alle Räume teils mit konstant eingestellten, teils mit programmierbaren Thermostatfühlern geregelt. Die programmierbaren Thermostate werden dazu benutzt auch mal tagsüber die Raumtemperatur absenken, wenn sich niemand in den Räumen aufhält. Als Warmwasserspeicher wird das obere Drittel des Solarspeichers benutzt. Die Warmwassertemperatur beträgt mindestens 45 Grad, solange es gebraucht wird. Bei etwa 200qm Wohnfläche verbrauchen wir (2 Erwachsene und 2 junge Frauen geb. 92 und 94) jährlich circa 2100 m ³ Erdgas zum Heizen und ergänzender Warmwasserversorgung. Ein Liter Heizöl hat etwa denselben Brennwert, wie 1 m ³ Gas. Gelegentlich zünden wir auch unseren Kaminofen im Wohnzimmer an und verbrauchen so etwa 1 Raummeter Holz pro Heizsaison. Ein Energiepass für das Haus erstellt nach dem Wärmeschutznachweis nach der Wärmeschutzverordnung gültig zum Zeitpunkt des Baus des Hauses im Jahr 1995 weist einen gesamten Heizwärmebedarf von 21033 kWh pro Jahr aus. Das Haus braucht berechnet ohne Energieeintrag von außen 315W pro Grad Außentemperatur, die unter der Raumtemperatur liegt. |